Laktoseintoleranz bei Kindern schnabel-auf.de
  • Infobox zu Laktoseintoleranz bei Kindern

  • bis zu 75% der Menschen vertragen keine oder nur wenig Laktose

  • im Laufe eines Lebens nimmt die Verträglichkeit immer mehr ab

  • die Unverträglichkeit ist KEINE Krankheit

  • ein Ernährungstagebuch bringt Sicherheit

  • schon Säuglinge können betroffen sein

  • Laktasetabletten helfen gegen die Symptome

  • komplett auf Laktose verzichten macht es schlimmer

Laktoseintoleranz bei Kindern

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Oft wird eine Laktoseintoleranz bei Kindern ab dem 5ten Lebensjahr “sichtbar” bzw. diagnostiziert, am häufigsten übrigens im Jugendalter. Warum das so ist und wie Ihr Eurem Kind helfen könnt, das möchte ich in diesem Artikel erklären. Der Artikel entsteht in Kooperation mit LactoJoy, Laktasetabletten bei einer Laktoseintoleranz. Also, warum können Kinder überhaupt eine Laktoseintoleranz haben?

Ursache einer Laktoseintoleranz

Ersmal die Begriffserklärung: Laktose ist der Milchzucker. Wir Ernährungsberater sprechen da von einem Zweifachzucker bestehend aus Galaktose und Glukose in gleichen Teilen. Und wir können auch nur diese beiden einzelnen Zucker aufnehmen – sprich die Laktose muss durch ein Enzym gespalten werden, bevor wir es über die Darmschleimhaut aufnehmen können und es weiter in die Blutbahn geht.  Dieses Enzym heißt Laktase und wird im Dünndarm produziert. Aber bei Menschen mit einer Intoleranz wird eben das Enzym gar nicht oder nur in kleinen Mengen produziert.

Ab unserem Kleinkindalter nimmt die Enzymproduktion jährlich ab – bei dem einen schneller, bei dem anderen langsamer. Deshalb vertragen manche Menschen schon im Jugendalter keine Laktose mehr, andere erst im Rentenalter und wieder andere merken es vielleicht gar nicht. Das ist bei jedem individuell, ähnlich wie bei der Fruktosemalabsorption. Deshalb ist die Toleranzgrenze auch bei jedem anders. Es gibt Betroffene, die haben schon Probleme nach einem Stückchen Schokolade, andere können ein Glas Milch trinken und erst der Käsekuchen dazu bringt das Faß zum Überlaufen. Aber dafür gibt es ja Gottseidank Abhilfe – dazu später noch mehr.

So und alles was im Dünndarm nicht verdaut wurde, kommt nun also in den Dickdarm und werden dort von Bakterien gefressen. Und deren Abfallprodukte ist am Ende das, was den Betroffenen der Laktoseintoleranz Beschwerden macht.

Es gibt drei Arten der Laktoseintoleranz:

1. Die primäre Intoleranz

Die häufigste Variante, bei der bereits nach den ersten Lebensmonaten die Menge des Enzyms Laktase Stück für Stück weniger wird. Ist eine gewisse Grenze erreicht, werden die ersten Symptome bemerkt. Das ist oft im Alter zw. fünf und zwanzig Jahren der Fall.

2. Die sekundäre Intoleranz

Gilt als Folgerscheinung einer anderen Erkrankung. Die Produktion der Laktase wird dabei nämlich durch eine Schädigung der Darmschleimhaut gehemmt. Das kann bei Morbus Crohn oder Zöliakie auftreten, nach Operationen im Magen-Darm-Trakt oder nach einem gemeinen Magen-Darm-Virus. Das Gute: die sekundäre Laktoseintoleranz kann sich wieder legen, sobald sich  die Darmschleimhaut regeneriert hat.

3. Die angeborene Intoleranz

Das ist sehr selten und ein Gendefekt. Das Laktase-Enzym wird quasi gar nicht gebildet und schon Säuglinge reagieren auf die Muttermilch, die übrigens mehr Laktose hat als Kuhmilch.

  • Typische Beschwerden bei einer Laktoseintoleranz

  • Blähungen

  • Bauchweh mit Geräuschen

  • Durchfall

  • Übelriechendes Pupsen

  • Übelkeit

  • Allgemeines Unwohlsein

  • Kopfschmerzen und Schwindel

  • Nervosität, Schlafstörungen

  • Schweißausbrüche und Akne

  • Herzrythmusstörungen

Bei der Diagnose einer Zöliakie spricht man übrigens davon, im ersten halben Jahr möglichst auf Laktose zu verzichten, um die Regeneration des Darms zu fördern.

Verdacht ist da und nun?

Also Ihr habt das Gefühl Euer Kind hat Durchfall, pupst mehr als normal und klagt manchmal über Bauchweh? Dann solltest Du als allererstes ein Ernährungsprotokoll führen. Ja wirklich! Es ist weniger Aufwand als Du glaubst, aber Du kommst sicher einen Schritt weiter. Denn so kannst Du relativ gut unterscheiden, ob die Beschwerden mit Milchprodukten (Laktose), Obst (Fruktose) oder Getreide (Gluten) zusammenhängen.

Hier könnt Ihr eine praktische Vorlage für ein Ernährungsprotokoll herunterladen. Die erste Zeile habe ich als Beispiel eingefügt.

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Wenn sich herauskristalliesiert, dass Dein Kind regelmäßigauf Milchprodukte oder Wurst, Fertigprodukte oder fertiges Kartoffelpüree (ja Laktose ist nicht nur in Milch) reagiert, dann mache folgendes: Gebe Deinem Kind eine Mahlzeit mit viel Milchprodukten und beobachte was passiert. Dann probiere ein paar Tage später die exakt gleiche Mahlzeit mit Laktasetabletten z.B. die Tabletten von LactoJoy und schaue was dann passiert. Denn die Laktasetabletten geben dem Darm die Enzyme, die er braucht um die Laktose zu spalten und zu verdauen – es passiert also nix. Bleiben die Symptome also aus, kannst Du fast davon ausgehen, dass es an dem Milchzucker liegt. Ich würde aber noch zur Absicherung einer Diagnose  einen Atmentest machen lassen. Dein Kinderarzt wird Dir dafür eine Überweisung geben und dann hast Du Sicherheit. So, und nun kommen wir zu meinen Tipps bei einem positiven Ergebnis und Laktoseintoleranz bei Kindern:

Diagnose steht – und jetzt?

Tief durchatmen alles halb so wild. Es gibt mehrere Möglichkeiten:

  • Laktose überwiegend weglassen (schwierig für Kinder und bitte dann auf alternative Kalziumquellen achten)
  • Laktosefreie Produkte kaufen (es gibt mittlerweile ein großes Angebot z.B. bei der Foodoase)
  • Laktasetabletten und ich wäre nicht die Sara, wenn ich da nicht gleich einen Tipp für Euch hätte!

LactoJoy für Kinder

Warum ich euch zu Laktasetabletten rate? Weil Kinder nicht Verboten aufwachsen sollen. Ein permanentes “Nein, das darfst Du nicht” kann eine Essstörung hervorrufen. Und komplett auf Laktose zu verzichten wäre sogar fatal, weil das einen völligen Stopp der Enzymproduktion zur Folge haben kann. Deshalb spricht nichts dagegegen die fehlenden Enzyme in Form von Tabletten zu nehmen. Lactojoy hat eine kindgerechte kleine Dose entwickelt, die von den Kindern einfach mit in die Schule oder zum Kindergeburtstag oder ins Landschulheim oder einfach nur zum nächsten Eisdielenbesuch mitnehmen können. Mit diesen Tabletten kann das Kind unbeschwert Milchprodukte zu sich nehmen.

Es ist kein Medikament!

LactoJoy besteht lediglich aus dem Enzym und pflanzlichen Trennstoffen. Es ist völlig frei von chemischen Zusätzen oder tierischen Bestandteilen, Süßungsmitteln und Farbstoffen. Es ist histaminfrei, glutenfrei, fruktosefrei, vegan und natürlich LAKTOSEFREI.

LactoJoy hat mit 14.500 FCC-Einheiten eine hohe Wirksamkeit. Laktase kann nicht überdosiert werden kann und keine Nebenwirkungen bewirken. Es gibt die Tabletten im süßen kindgerechten Design mit einer Prinzessin oder einem Astronaut, je nach Vorliebe oder Geschmack deines Kindes und natürlich auch in clean für Erwachsene.

Also warum es den Kindern nicht leichter machen, wenn es die Möglichkeit gibt?

Laktoseinoleranz bei Kindern schnabel-auf.de

Fazit:

Eine Intoleranz gegen das Milcheiweiß ist kein Beinbruch. Im Alter werden wir sie wahrscheinlich alle mal zu spüren bekommen. Wenn es schon im Kindesalter so ist, dann ist das nicht schön… Aber durch die Hilfe von laktosefreien Produkten, dem Bewusstsein von heute gegenüber Unverträglichkeiten und der Hilfe von Laktasetabletten wie Lactojoy, ist das diese Intoleranz gut zu handeln.

Bei Fragen einfach einen Kommentar hinterlassen.

Diesen Artikel habe ich in Kooperation mit www.lactojoy.de geschrieben. (Werbung).

Foodoase 2 bei Schnabel-auf.de

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