Wenn Kinder husten, ist das für Eltern schwer. Ein Bronchitis ist für beide Seiten anstrengend. Auch viele Ärzte neigen deshalb dazu, bei der Behandlung eher den Dampfhammer auszupacken. Das schadet dann dem kindlichen Immunsystem eher mehr als es ihm hilft. Dabei gibt es zahlreiche natürliche Hilfsmaßnahmen, um die Bronchitis in den Griff zu bekommen.

Muss es gleich eine Bronchitis bei Kindern sein?

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Diese Frage stelle ich mir oft. „Mein Kind hat Bronchitis, wie kann ich ihm helfen?“ ist in dieser Zeit eine häufige an mich gestellte Frage. Bei mir keimt dann immer ein wenig Wehmut auf an die Zeit, als Kinder noch „Husten“ hatten. Heute muss es immer gleich eine Bronchitis sein. Früher hatten Kinder auch „Halsweh“. Heute wollen immer alle gleich „Scharlach“ haben. Und die Diagnose wird wie eine Auszeichnung von den Eltern vor sich hergetragen.

Auch die Ärzte sind heute viel schneller mit den eher schwerwiegenderen Diagnosen zur Hand. Ich weiß nicht, ob sie es machen, um Ihre Antibiotika-Verordnung zu rechtfertigen. Von der wissen sie nämlich genau, dass Antibiotika bei 9 von 10 Infekten absolut unnötig sind. Vielleicht machen Sie es auch einfach, um die Patienten zu beeindrucken. Und die Patienten nehmen die Diagnose nur zu gern mit, sie können dann den Nachbarn damit beindrucken. Aber das nur am Rande …

Ein Antibiotikum führt zum nächsten

Vielleicht fragt ihr euch gerade, warum ich immer wieder über zu viele Antibiotika schimpfe. Nun, das hat zwei Gründe:

  1. Jedes chemische Medikament kommt mit mehr oder weniger spürbaren Nebenwirkung daher. Und fast immer gibt es eine nebenwirkungsfreie natürliche Alternative.
  2. Jedes eingenommene Antibiotikum schwächt auf unterschiedliche Weise das Immunsystem. Deshalb für eines unweigerlich zum nächsten – mit oft schwerwiegenden Folgen in der Zukunft

Jedes Mal, wenn meine Schwester Ihren Kindern ein vom Hausarzt verordnetes Antibiotikum gegeben hatte, konnte ich ihr immer genau vorhersagen, wann das nächste Fällig sein würde. Mit der Zeit hat sie es verstanden, und das Immunsystem der Kinder wieder aufgebaut. Heute ruft sie mich zumindest schon an, bevor sie in die Apotheke geht, um das Rezept einzulösen.

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Aus den Langzeitforschungen der letzten Jahrzehnte wissen wir nämlich, dass Kinder, die häufig Antibiotika eingenommen haben, später öfter an Allergien leiden. Ja sie bekommen sogar häufiger Rheuma und Krebs. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass diese Medikamente die Darmflora stören. Diese wiederum ist unmittelbar mit unserem Immunsystem verbunden. Im Darm liegt oft die Grundursache für Allergien und Schwächen im Abwehrsystem.

Was kann ich stattdessen tun?

Es gibt so viele großartige pflanzliche und homöopathische Arzneimittel gegen Infekte. Und dazu gibt es einige Grundregeln für ein starkes Immunsystem und es gibt auch noch zahlreiche wirksame Hausmittel. Das Arsenal ist also sehr vielfältig. Oft ist es so, dass nicht jedes Mittel bei jedem wirkt und man ein wenig ausprobieren  muss. Ich neige deshalb dazu, lieber zwei oder drei diese unschädlichen Mittel zusammen zu empfehlen. Wenn man aber mal „seine“ Mittelchen zusammen hat, dann verlieren die meisten Krankheiten schnell ihren Schrecken.

Wenn also Euer Kind schon öfter Antibiotika bekommen hat, so ist es wohl ein Gute Idee, das Immunsystem wieder ins Lot zu bringen. Die einfachste Methode dafür ist eine Darmsanierung. Eine bei uns sehr erfolgreiche Methode war die Einnahme von Pro-Symbioflor und seinen Aufbauprodukten. Das Schema ist einfach und auch für Kinder zu empfehlen.

Unsere Tipps gegen Bronchitis bei Kindern

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Die ersten drei Wochen nimmt man Pro-Symbioflor Tropfen in ansteigender Dosierung. Eine Woche lang zweimal am Tag 5 Tropfen, dann eine Woche lang zweimal am Tag 10 Tropfen und die dritte Woche zweimal am Tag 20 Tropfen, bis sie zu Ende sind.

Danach wiederholt sich das gleiche Schema mit Symbioflor 1 Tropfen und danach mit Symbioflor 2 Tropfen. Das ist eine günstige und einfache Methode Darm und Immunsystem wieder in die Spur zu bringen.

Es gibt reichlich Möglichkeiten der natürlichen Behandlung von Husten und Bronchitis. In diesem Abschnitt will ich Euch ein paar meiner Lieblings-Präparate näher bringen.

Toxiloges ®

Toxiloges ist ein homöopathisches Mischmittel, das ganz allgemein bei allen Infekten hilfreich ist. Nach meiner Erfahrung sind die Tropfen etwas wirkungsvoller als die Tabletten, sie sind auch etwas anderes zusammengesetzt.

Umcka loabo ®

Umcka loabo ist ein pflanzliches Mittel aus einer afrikanischen Wurzel. Es hat sich vor allem bei Bronchitis und Halsentzündungen bewährt. Es ist mittlerweile auch ein spezieller Saft für Kinder erhältlich.

Tussovowen ®

Tussovowen Tropfen sind ein homöopathisches Komplexmittel, dass speziell bei trockenem und verkrampftem Husten gut hilft, den Schleim zu lösen.

Prospan ®

Prospan ist ein aus Efeu-Blättern hergestellter Hustensaft für Kinder. Er wirkt besonders gut bei schleimigem Husten, um den Schleim gut abhusten zu können.

Angocin antiinfect ®

Angocin Tabletten sind ein Art Bio-Antibiotikum, aber eben nicht mit den entsprechenden Nebenwirkungen. Ich setze es gerne bei schwereren Infekten ein, um den „Durchbruch“ zum Gesundwerden zu erreichen.

Noch ein paar Tipps gegen Bronchitis

Eine geniale Methode gegen alle Arten von Lungenkrankheiten ist das Schröpfen. Es gibt spezielle Lungenpunkte am oberen Rücken. Trockenes Schröpfen ist sehr einfach und auch bei Kindern gut anzuwenden. Und wenn es Euch mal jemand gezeigt hat, könnt Ihr es problemlos zu Hause machen. Ich würde für Kinder etwas kleinere Schröpfköpfe mit einem Gummiball empfehlen. Damit kann man die Saugstärke gut regulieren, damit es nicht zu stark zieht.

Außerdem könnt ihr auch ganz leicht Euren Hustensaft selbst machen. Hier[  haben wir ein Rezept für Euch bereitgestellt.

Übrigens sollten Kinder bei einer Bronchitis keine Milch trinken, da diese zusätzlich verschleimt.

Gut funktioniert dagegen einfaches Inhalieren mit warmem Wasserdampf. Bitte mischt keine ätherischen Öle hinein, da diese gerade bei kranken Kindern oft zu Überempfindlichkeiten und sogar Allergien führen können. Bitte verwendet auch keine Kaltvernebler, selbst wenn sie vom Arzt verschrieben werden. Kaltvernebler verschlechtern langfristig die Situation bei Bronchitis und Asthma, da der kalte Dampf (Nebel) die Lunge schwächt. Diese wichtige Erkenntnis aus der chinesischen Medizin können Asthmatiker sicher bestätigen. Ihnen geht es im Herbst bei nebligem Wetter immer schlechter. Wer sich für dieses tehma interessiert. Auch dazu gibt es schon einen Artikel.

Es gibt also reichlich Interessantes, was man über Husten und Bronchitis wissen könnte. Und vieles davon wird Euren Kindern sicher helfen können.


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Von |2019-02-28T12:35:20+01:00März 3rd, 2019|Allgemein, Erkältung und Co, Harys Artikel, Themenmonat März|0 Kommentare

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