Maronen und Esskastanien

Ich liebe den Duft von heißen Maronen oder Esskastanien am Weihnachtsmarkt. In Südtirol fängt die Saison sogar schon beom Törggelen an. Hach wie die duften und sie sind auch noch so gesund! Aber dazu später mehr. Auch wenn Du gedacht hast, Esskastanien seien das Gleiche – nein das stimmt nicht. Sie gehören zwar beide zur Familie der Kastanien. Aber dennoch gibt es kleine aber feine Unterschiede.

Esskastanien schabel-auf.de

Erstmal bitte die Esskastanien von den “Bastel-“Kastanien unterscheiden

Erkennen: Die essbaren Kastanien unterscheiden sich optisch nur wenig von den giftigen Rosskastanien. Das leichteste Erkennungsmerkmal der Esskastanie ist der kleine beharrte Zipfel an der flachen Nuss. Rosskastanien sind rund, sie haben einen schönen Glanz und keine Härchen. Siehst Du den Unterschied auf dem Bild? Die rechte Herzhälfte sind Esskastanien, die linke ganz normale Rosskastanien.

Maronen sind eine Weiterzüchtung der Esskastanie, herzförmig und kleiner als die Esskastanien. Und das ist auch schon der einzige Unterschied. Im Supermarkt bekommt Ihr fast immer Maronen zu kaufen.

Übrigens: hast Du gewusst dass Maronen und Esskastanien zur Famile der Nüsse gehören? Und deshalb sind sie ebenso Brainfood wie unsere Nüsse.

Ernten: Oktober – Dezember. Immer warten, bis die Hülle aufplatzt. Erst dann sind sie reif.

Genießen: die beliebteste Art ist wohl das Rösten bei 200 Grad. Dazu bitte nicht vergessen die Schale anzuritzen und ein Behältnis mit Wasser mit in den Ofen geben – so trocknen sie nicht aus. Außerdem kannst Du eine leckere Suppe machen. Oder sogar Kastanienmehl mahlen (glutenfrei) oder gekocht sind sie eine gute Alternative zu Kartoffeln und Reis.

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Lagern: trocken, kühl und luftig muss es ein. Im Keller können sie 3 Monate gelagert werden. Bist Du Dir unsicher, ob die Kastanien noch genießbar sind, hilft der Wassertest: Sinken sie auf den Boden, ist alles in Ordnung; schwimmen sie an der Oberfläche, sollten sie entsorgt werden.

Nährwert: Esskastanien sind basisch, glutenfrei und gesunde Energielieferanten. Komplexe Kohlenhydrate halten nämlich sehr lange satt. Hochwertiges Eiweiß, Ballaststoffe, jede Menge Mineralien und Spurenelemente machen sie außerdem gesund und sie haben weniger Fett (ca. 2g Fett auf 100g Kastanien) als andere Nüsse.

Heiße Maronen sind die definitiv die gesündere Variante als gebrannte Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt – auf für usnere Kleinen

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