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Der Geschmack des Sommers ist unbeschreiblich toll.

Die Früchte sind an der Pflanze gereift statt im Gemüseregal nachgereift. Sie schmecken intensiver, fruchtiger und frischer. Jeder von euch kennt das Beispiel: Die Tomaten schmecken viel tomatiger im Sommer als im Herbst oder Winter. Wer das Glück hat einen Garten zu haben oder einen Balkon kann live dabei sein wie die Früchte, das Gemüse und die Kräuter wachsen. Vom ansähen bis zur Ernte.

Gerade für unsere Kinder ist es ein besonderes Erlebnis zu beobachten wie die Pflanzen aus den kleinen Samen entstehen. Meine große Tochter hat sogar ihre eigenen kleinen Blumentöpfe in denen sie ihre Pflanzen hegt und pflegt. Die Ernte ist dann die Belohnung für die „Arbeit“. Sie freut sich jeden Tag raus in den Garten zu flitzen und zu schauen ob wieder etwas reif geworden ist. Tomaten, Gurken, Blaubeeren und Johannisbeeren werden zurzeit besonders gern gegessen. Es sind ja die eigenen.

In den warmen Sommermonaten haben wir diese tollen Geschmäcker im Überfluss. Die Beeren, die Gemüsesorten, Früchte und Kräuter. Ob aus dem eigenen Garten, dem Hof nebenan oder dem Biomarkt. Wir alle lieben den Geschmack des Sommers und würden diesen am liebsten für die kalten Monate bewahren. Doch wie?

Seit ein paar Jahren gibt es wieder den Trend, diesen Geschmack zu konservieren wie zu Omas Zeiten. Super! So kann man seinen eigenen Geschmack des Sommers bewahren. Man baut sie entweder selbst an oder kauft die Früchte dort wo man sie am liebsten mag, direkt um die Ecke.

Für Marmeladen ohne Gelierzucker lässt sich folgende Faustregel gut auf alle Sorten von Früchten umsetzen:

  • 1 Kilo Früchte auf die Schalen zweier Äpfel und dem Saft einer Zitrone
  • Für die Süße könnt ihr Agavendicksaft, Birnendicksaft oder Honig nehmen.

Das Pektin aus den Apfelschalen ist in diesem Fall das Geliermittel. Der Saft der Zitrone bewahrt die schöne Farbe der Früchte. Die Erdbeermarmelade bleibt damit schön rot.

Wer es etwas gelierter haben mag kann die Marmeladen auch mit Agar Agar einkochen. Nehmt dazu ca. 1 TL gemahlenes Agar Agar pro Kilo. Für wasserhaltigere Früchte wie Erdbeeren nehmt ein wenig mehr und für Früchte mit weniger Wassergehalt, wie Aprikosen ein wenig weniger.

In jedem Fall müsst ihr dazu saubere, ausgekochte Schraubgläser nehmen. Die Zutaten alle zusammen aufkochen und pürieren. Nachdem die Marmelade aufgekocht ist, nehmt euch einen kalten Teller und löffelt zwei Esslöffel der Masse darauf. Geliert die Marmelade innerhalb von einer halben Minute ist die Kochzeit beendet und ihr könnt die Marmeladen in die Schraubgläser abfüllen. Wenn die Marmelade nicht ausreichend geliert, kocht das ganze einfach noch ein wenig weiter. Macht die Gläser beim Abfüllen möglichst voll und stellt sie zum Abkühlen auf den Deckel.

Wir haben zwei Marmeladen Rezepte für euch vorgekocht:

Gemüse kann man genauso gut für die kalten Monate haltbar machen. Hier hilft nicht der Zucker bei der Haltbarkeit, sondern Salz und Essig. Die Mengen hängen ganz vom Rezept ab.

Mit den leckeren Tomaten könnt ihr euch einen zuckerfreien Ketchup herstellen:

Und hier unser Rezept für eingelegte Gurken:

Gummibärchen selber machen: Das kann den Sommer auch noch länger im Haus halten. Nehmt leckere Direktsäfte Eurer Lieblings-Sommerfrüchte und geliert sie zu kleinen leckeren Bärchen.

Wirklich beliebt sind auch Kräuter. Diese haltbar zu machen ist denkbar einfach. Einfach trocknen oder kleingeschmissen in Behälter abfüllen und frisch einfrieren.

Wir trocknen uns für Zuhause immer Kamille und Minze. Beides nehme ich dann gern für Tees. Dieses Jahr habe ich auch einen griechischen Bergtee angepflanzt und bin schon ganz gespannt wie dieser schmecken wird.

Viel Spaß beim Einwecken und lasst dabei eurer Kreativität freien Lauf.

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Von | 2018-09-20T10:03:33+00:00 Juli 29th, 2018|Allgemein, Aris Artikel, Gut zu wissen, Meistgelesen|0 Kommentare

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