Apfel schnabel-auf.de
  • Infobox zum Apfel

  • Hoher Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen

  • Äpfel sind super für die Darmflora

  • Manche Allergiker vertragen sogar alte Sorten!

  • Hoher Fruktosegehalt. Bei Unverträglichkeit Finger weg.

Erntezeit ist Apfelzeit – doch welcher Apfel wird vertragen?

Im Herbst fallen nicht nur Blätter von den Bäumen, sondern auch tonnenweise Äpfel von den Bäumen. Gewusst: Durchschnittlich 20 bis 30 Kilo Äpfel verputzt der/die Deutsche von uns im Jahr. Da lohnt es sich mal die Frage zu stellen, ob man beim Apfelkauf etwas falsch machen kann. Denn Apfel ist nicht gleich Apfel. und auch nicht jeder verträgt Äpfel!

Weltweit gibt es über 30.000 verschiedene Sorten vom Apfel

Und bei uns sind es sogar noch über 2000. Doch im Supermarkt findet man wenn überhaupt nur 6-8 verschiedene Sorten. Woran das liegt? Die Äpfel werden so gezüchtet, dass sie in Monokultur massenhaft produziert werden können – billig und effizient natürlich. In EU-Richtlinien sind Größe und Gewicht in Qualitätsnormen vorgegeben und der Zuchtapfel ist größtenteils resistent gegen Schädlinge. Was daran kann noch natürlich sein? Sie werden bei der konventionellen Anbauweise gespritzt und diese Agrargifte nehmen wir beim Essen mit auf.

Bio-Äpfel dagegen haben keine Rückstände von Pestiziden und sind deshalb gesünder, auch wenn sie nicht zwangsläufig mehr Vitamine enthalten als konventionelle Äpfel. Der Vitamingehalt ist von der Witterung im Anbaujahr, Anbauort und vor allem der jeweiligen Sorte beeinflusst.

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Apfelallergiker haben meist keine Probleme mit alten Sorten

Man unterscheidet mittlerweile alte und neue Apfelsorten. Zu den „Alten“ gehören zum Beispiel der Boskoop, Cox Orange, Renetten oder Gravensteiner, zu den bekanntesten der neuen Sorten gehören Jonagold und Granny Smith. Letztere werden jedoch von vielen Menschen nicht vertragen. Ein Grund sind die fehlenden Polyphenole, die in Pflanzen beispielsweise als Farb- oder Geschmacksstoffe vorkommen. Sie sind dafür vor allem in den alten Apfelsorten enthalten. Bei den neuen Apfelsorten wurden die Polyphenole fast gänzlich herausgezüchtet, denn sie machen die Äpfel sauer und begünstigen die schnelle Bräunung.

Achtung aber bitte bei einer Fruktosemalabsorption – also einer Unverträglichkeit gegen Fruktose. Da ist der Apfel leider ein No Go wegen seinem hohen Fruktosegehalt – auch wenn es viele gibt, die sagen im Verhältnis zu den anderen guten Stoffen im Apfel macht das nix. Ich kenne leider keinen mit FI, der einen Apfel verträgt. Wisst Ihr anderes, dann schreibt uns einen Kommentar! Und das gilt für alle Zubereitungsformen als Frucht oder als Mus oder Saft. So schade es ist, da bitte nach Alternativen Ausschau halten. Mehr zum Thema Fruktose in meinem Artikel in der alverde – hier entlang.

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Unser Tipp: Der Apfel von der Streuobstwiese

Der gesündeste Apfel kommt von einer Streuobstwiese. Im Gegensatz zu einer Plantage wachsen hier die hochstämmigen Bäume locker nebeneinander, alte und neue Apfelsorten und auch andere Obstsorten wie Birnen und Kirschen finden sich meist auf einer bewirtschafteten Streuobstwiese. So gehört sie zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa. Durch die fehlende Düngung kann keine Pflanzenart Überhand nehmen. Mehr als 5000 Tier und Pflanzenarten leben auf einer gesunden Streuobstwiese und diese natürliche Umgebung lässt dem Apfel seinen urtypischen vollmundigen Geschmack und weil er sich ohne Hilfe gegen Wind und Wetter, gegen Schädlinge und natürliche Feinde schützen muss, hat er die geballte Ladung an Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und Mineralien. Und davon profitieren wir am meisten.

Im Sommer kommen die Bienen und lieben die Apfelblüten. Und dann kommen die leckersten Äpfel dabei raus. Schaut Euch in Eurer Umgebung um, die nächste Streuobstwiese ist wahrscheinlich gar nicht so weit weg und verkauft im Hofladen. Und auch in Biomärkten gibt es die Äpfel von der Streuobstwiese.

Apfel essen – mit Schale!

Esst die Äpfel mit Schale, da stecken die meisten Vitamine und Ballaststoffe. Schnappt Euch die Äpfel am besten roh und als Snack – deshalb hier kein Rezept von uns. Esst den BIO-Apfel so wie er ist.

Augen auf beim Apfelkauf – die Schnabel gehen dann ganz von alleine auf 😉

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