Abenteuer pur – Leben wie Robinson Crusoe

Ich möchte Euch in diesem Artikel von dem entspanntesten und zugleich aufregendstem Urlaub erzählen, seitdem es Leni gibt. Ich habe uns bewusst abgeschottet von Menschen, Lärm und allen modernen Alltagslasten. Wir wollten keine anderen Familien am Pool, kein Anstehen am Hotelbuffet oder kostenloses WLAN. Wir wollten richtig richtigen Urlaub machen und uns nur uns selbst widmen. Also ging es in den einsamsten Urlaub meiner Urlaubsgeschichte und gleichzeitig habe ich soviel Nähe zu meinen Liebsten gespürt wie noch nie. Mein Reisebericht über das Robinsonhaus.

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Kurze Vorgeschichte ist: Mein Smartphone meldet sich alle paar Minuten. Eures auch? „Ringring“ oder „Dingdong“ macht es in einer Tour. Natürlich ist das für Blogger auch in gewisser Weise normal und man hat sich ja selbst dazu entschieden. Trotzdem kann es nerven. Das nervt übrigens auch Kinder! Und das Tablet wird ebenfalls dazu benutzt, was darauf zu spielen oder sich ein Video anzusehen. Und ich finde, genau davon braucht die ganze Familie mal Urlaub. Selbst dem Smartphone sei es vergönnt.

Urlaub machen von der Alltagshektik

Bei meiner Recherche nach dem geeigneten Urlaubsziel, bin ich auf die so genannten Robinsonhäuser gestoßen. Einsam, einfach und weit entfernt von Tourismushochburgen oder Familienhotels. Daher auch der Name Robinsonhaus – denn hier darf man leben wie ein gestrandeter Robinson Crusoe. Teilweise liegen die Häuschen sogar auf einsamen Inseln, welche man nur per Boot erreicht. Wow – das klingt nach Abenteuer pur. Also haben wir gebucht.

Wir haben uns für die Variante entschieden, die man mit dem Auto erreichen kann. Aber hier war schon der erste Abenteuerfunke. Der Weg zum Haus war ein einziger Schlaglochtrümmerhaufen mit Felsbrocken. Sehr schnell wurde klar, dass wir diesen Weg nur noch einmal befahren würden – nämlich am Ende des Urlaubs wieder nach Hause.

Ein Robinsonhaus ist ein Abenteuer

Aber und das ist das wunderschönste “Aber” seit langem: Wir wurden dafür belohnt. Und wie! Zum einen waren wir wirklich alleine in der schönen Bucht mit dem süßen Haus, weil auch sonst keiner auf die Seite der Insel kam. Und zum anderen waren wir einfach mal gezwungen keine Ausflüge zu machen, keine Trips zu planen oder eine Eisdiele aufzusuchen. Und das war im Nachhinein betrachtet das Schönste am Urlaub im Robinsonhaus. Danke liebes Auto, dass Du kein Geländewagen bist und uns gezwungen hast, an Ort und Stelle zu bleiben!

Robinsonhaus 1 schnabel-auf.de

Wir haben das einfache Leben genossen und uns mal wieder runter reduziert auf das Eigentliche. Wer sagt denn, dass ein Kind im Urlaub ständig Eis haben muss? Dass Kinder immer andere Kinder brauchen oder die Mama landestypischen Krimskrams shoppen muss? Unsere 10 Tage in der Einsamkeit waren geprägt von: Grashüpfern beobachten, keine festen Essenszeiten im Kopf haben müssen, die Ruhe genießen und einfach mit Steinen spielen, um Seegurken eiern und Seeigel bewundern. Die Natur hält die schönsten Spielzeuge der Welt für uns bereit, wir vergessen das nur ab und an und meinen es muss tuten, quietschbunt sein oder irgendetwas anderes können. Und natürlich darf es das auch geben. Wir machen nur grad Urlaub davon.

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Wir haben uns insgesamt zweimal vom Besitzer abholen lassen, um Lebensmittel einzukaufen und das hat völlig gereicht die Zivilisation zu besuchen. Interessant war außerdem zu spüren, wie ausreichend das Wenige sein kann. Wir hatten nur wenige Gewürze dabei, wir haben das Duschwasser in der Sonne erhitzt und wir hatten keinen Fernseher, keinen Radio und keinen Spielplatz. Und wir haben nichts vermisst!

Und Leni? Sie hat sich im Robinsonhaus keine Sekunde gelangweilt! Sie war so glücklich Mama und Papa einfach mal nur für sich zu haben. Kein einziges Mal hat sie gefragt, ob sie was anschauen darf, ob es ein Eis gibt oder die üblichen Sachen. Es war einfach nur wunderbar zu beobachten, wie das Kind die Natur und die Familie genossen hat.

Sonnenstich Hitze schnabel-auf.de

Deshalb wollte ich Euch unbedingt von diesem Urlaub erzählen. Das ist keine bezahlte Werbung, sondern einfach nur der Tipp: Tut Euch was Gutes und macht Urlaub von der übrigen Welt ?. Das Haus hat übrigens einer lieben kroatischen Familie gehört, die sich einfach mit der Vermietung etwas Geld dazu verdient und auch das “tut Gutes”! Das Haus war früher ein Fischerhaus und deshalb spartansich eingerichtet.

Wir haben bei kroati.de gebucht. Danke für den Urlaub im Robinsonhaus.

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Von |2018-08-07T14:47:44+01:00August 7th, 2018|Allgemein, Empfehlungen, Saras Artikel, Themenmonat August|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Ingrid Pingel 7. August 2018 um 21:03 Uhr - Antworten

    Soso schön!!!!!

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