Dieses leidige Thema mit dem Gemüse. Wir wissen alle, dass Gemüse gesund ist und die Kinder Gemüse essen sollen. Oder sollte ich sagen „sollten“? Denn meine dreieinhalbjährige Tochter macht nicht immer, was sie soll. Und das ist auch gut so, aber natürlich möchte ich trotzdem, dass sie genug Vitalstoffe abbekommt. Also muss eine Idee her. Und die kam! Ihr wollt wissen was?

Gemüse verstecken war gestern

Ich habe bekanntermaßen angefangen Gemüse zu verstecken. Das hilft, schmeckt lecker und als Mama bin ich immer ein bisschen stolz, wenn ich mal wieder erfolgreich getrickst habe. Ich habe sogar einen ganzen Artikel darüber geschrieben, den könnt Ihr hier nochmal lesen mit leckeren Rezepten. Aber mal ganz ehrlich – das kann doch keine Dauerlösung sein. Für eine bestimmte Phase echt effektiv, aber jede Phase geht mal vorbei. Und nun kommen wir in Phase „Gemüse verstecken 2.0“. Nämlich so verstecken, dass alle das Gemüse sehen und trotzdem Spaß dran haben:

Ein-Topf-Party – was ist das?

Mit Essen spielt mal nicht! Oder doch? Es kommt ganz auf die Art des Spiels an. Wir nennen es die Ein-Topf-Party, weil sich alles um einen Topf dreht und Party sich direkt nach Spaß anhört. Alles was wir brauchen ist eine leckere Gemüsesuppe und ein paar Freunde oder eine große Familie. Und ein Rezept: Das gibt es natürlich auch von uns: Eintopf für den Ein-Topf-Familientisch. Mein Tipp: Achtet darauf, dass im Topf verschiedene Farben sind, das macht das ganze bunter und spaßiger!

Kann es endlich losgehen? Ja doch!

Den Eintopf in eine große Schüssel schütten. Den Kochtopf würde ich nicht auf den Tisch stellen. Der ist zu heiß und die Kinder könnten sich verbrennen. Die Schüssel kommt in die Mitte des Tisches und alle setzen sich drumherum. In die Suppenteller kommt erstmal nichts, das müssen sich die Kinder schon selbst erarbeiten. Mit Löffel und Gabel bewaffnet geht es los.

Einer sagt an

Eintopfparty schnabel-auf.de (2) (Kopie)Die Mama gibt die erste Anweisung „Wer findet etwas was grün ist“? Und ich sag Euch, so schnell habe ich noch keinen Brokkoli auf der Gabel meiner Tochter Leni gesehen. Den jetzt dürfen die Kinder mit Ihren Löffeln und Gabeln in der großen Schüssel nach dem Gemüse angeln. Paula hat sich für die grünen Erbsen entschieden. Super! Die Kinder geben die Beute in ihre Suppenteller und weiter gehts: „Oh sind da etwa Würstchen drin? Wer schnappt sich alles 2 Würstchen?“ Eh klar, Würstchen gehen eh immer. Aber das kann man nun mit gelbem Mais, mit roter Paprika und weißem Blumenkohl weiterführen.

 

 

 

Vermeidet Ansagen mit dem Wort „schneller“, denn es geht ja nicht darum, dass Kinder das Gemüse herunterschlingen, was in einem Wettbewerb natürlich der Fall ist. Sie sollen einfach mit Spaß an der Sache Gemüse essen und mein Ziel dabei ist: Zu zeigen, dass es so schlecht gar nicht schmeckt.

Eintopfparty schnabel-auf.de (4) (Kopie)

 

Und soll ich Euch was sagen? Es hat geklappt! Leni, Paula und Anna hatten soviel Spaß dabei, das Gemüse erst aus der großen Schüssel zu fischen und dann auch noch zu essen, dass es eine wahre Freude war zum Zusehen. Und soviel gesunde Vitalstoffe waren schon sehr laaaaaange nicht mehr in den kleinen Bäuchen. Wie ein Wirtschaftsboss nun trompeten würde: Eine fantastische Win-Win-Situatuion 🙂 Teller leer, Kinder satt, Mamas glücklich!

 

 

 

 

 

Eintopfparty schnabel-auf.de (4) (Kopie)Man kann außerdem Fragen stellen wie:

„Was fühlt sich am weichsten an im Mund? Oder am knackigsten? Oder oder oder“, „Ihr könnt im Uhrzeigersinn den Ansager wechseln“ – so kann sich jeder was ausdenken, was die anderen finden und essen müssen.

Außerdem kann man das mit Salat ebenso machen, wie mit einem Nudel-Gemüse-Topf – Rezept folgt ?

Probiert es aus und erzählt uns, was Euch am meisten Spaß gemacht hat! Wir wollen Eure Versionen hören.

Viel Spaß beim Spielen mit dem Essen 2.0.

 

 

Am Ende noch ein kurzes Video zum Zuschauen:

 

 

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