Flexitarier – was ist das?

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Ich bekenne mich als Flexitarier. Wer mich kennt, weiß dass ich kein Vegetarier bin und schon gar kein Veganer. Ich koche oft und gerne vegan und vegetarisch und manchmal ist das auch eher Zufall als gewollt (wir haben deshalb den Filter bei den Rezepten). Aber ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass es mir und meinem Darm besser geht, wenn ich tierisches Eiweiß und Fette zu mir nehme. Es hilft meinem Mikrobiom andere Sachen zu verwerten. Das ist einfach so und deshalb stehe ich auch völlig zu meinem Dasein als Flexitarier. Und ich freue mich für Euch MyLocalMeat zu testen. (*Werbung)

Aber was ist nun genau so ein Flexitarier. Das sind die Menschen, die wie ich nicht aufs Fleisch verzichten, aber sehr wohl bewusste Fleischesser sind und wenig Fleisch essen. Uns ist es wichtig, dass es dem Tier gut ging, bevor wir das Tier essen. Also ich esse sehr selten Fleisch, aber wenn dann nur Gutes. Ich gehe gern zum Biometzger und mache einen Bogen um abgepacktes Fleisch im Supermarkt. Aber Hand aufs Herz, mit Zöliakie esse ich keine Wurst vom Metzger, weil ich nicht weiß, was da durch die Schneide-Maschine geht. Bei Wurst habe ich lange auf die als “glutenfrei” deklarierte abgepackte Wurst zurückgegriffen. Mache ich aber nicht mehr. No Wurst, but good Fleisch. Und dann habe ich das hier getestet:

www.mylocalmeat.de

Und deshalb freue ich mich auf diese Initiative gestoßen zu sein: Junge Burschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben gutes Fleisch vom umsorgten Weiderindern nach Hause zu liefern. Es gibt schon einige Landwirte, die gerne mitmachen und die für artgerechte Haltung von Weiderindern stehen. Sie haben eine ethische und nachhaltige Sichtweise zur Tierhaltung und kümmern sich um Ihre Tiere. Es gibt dort natürlich auch Schwein und Wild – ich habe aber das Rind probiert und schreibe deshalb darüber.

Als Flexitarier ist es mir wichtig, dass die Tiere draußen sind. Dass sie das fressen können, was sie in natürlicher Weise auch fressen würden – nämlich Gras und dass vom Tier nach einer Schlachtung alles genutzt wird, was nur geht. Denn wenn ein Tier für unseren Genuss sterben muss, dann bitte auch alles vom Tier verwerten, was nur geht. Auch MyLocalMeat achtet auf diese Ganztiernutzung. Mehr dazu hier.

Deshalb möchte ich mit diesem Beitrag und mit dem Kauf meiner Produkte bei www.mylocalmeat.de dazu beitragen, dass diese Familienunternehmen unterstützt werden bei dem was sie tun! Nämlich nicht auf Masse produzieren, sondern auf Qualität. Man sagt ja, wenn jeder nur einmal die Woche Fleisch essen würde, dafür aber Gutes, müsste es weltweit keine Massentierhaltung geben. WELTWEIT! Wäre das nicht was?

Und der Kauf hier wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Ein kleiner, aber ein wichtiger.

Flexitarier MyLocalMeat.de
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Was ich gekauft habe?

mylocalmeat Flexitarier schnabel-auf.deIch habe mir ein richtig gutes Filet vom Rind geleistet. Das mache ich übrigens am liebsten mit der Niedriggarmethode.

Also 30min vor dem Kochen aus dem Kühlschrank holen, dann Salzen und pfeffern.

Scharf anbraten in der Pfanne und dann bei 120 Grad für ungefähr 30-40min in den Ofen, je nachdem wie rosa Ihr es möchtet.

Ich liebe es rot/rosa und bei mir ist nach 30min Schluß.

Nochmal 5min in Alufolie ruhen lassen und dann kann das Messer durchfallen, so zart ist es.

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mylocalmeat Flexitarier schnabel-auf.deDann habe ich Beinfleisch gekauft für eine Knochenbrühe. Die Knochenbrühe ist mehr Medizin als Genuß, wobei der Genuß nicht zu kurz kommt.

Dazu 1 Kilo Beinfleisch mit 1 Kilo Knochen in kalte 6 Liter Wasser geben.

Mit 2 EL Apfelessig aufkochen und dann 5-6 Stunden köcheln lassen. 200 Gramm Suppengemüse dazu, frische Kräuter nach Belieben, Salz und nochmal 20min kochen.

Knochen können rausgenommen werden und das Beinfleisch einfach kleinzupfen. Dazu wird es noch einen eigenen Artikel geben, weil es zur guten Darmgesundheit ein MUSS ist.


mylocalmeat Flexitarier schnabel-auf.deAußerdem habe ich noch nie so gute Rindersalami gegessen wie diese. Da merkt man einfach, dass es was anderes ist. Die Salami schmeckt richtig gut nach Fleisch und nicht nach irgendwelchen Aromen.

Wie hausgemacht zu Uromas Zeiten 😉

Und die Preise finde ich insgesamt absolut in Ordnung. Es ist nicht teurer als bei einem guten Metzger und die Qualität sollte es uns wert sein. Billiges Fleisch kann nicht von einem glücklichen Rind kommen. Das bitte immer vor Augen halten.

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mylocalmeat schnabel-auf.deUnd dann gab es noch 4 Patties für Burger. Das ist ein ganz seltenes Essen bei uns und lustigerweise mag meine Tichter keine Burger. Sie bekommt das Fleisch also solo mit Kartoffeln.

Für einen guten Burger, das Fleisch 30min vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Ich habe es mit etwas Chilipulver und Salz eingerieben. Dann scharf von beiden Seiten anbraten und anschließend bei mittlerer Hitze noch 5min in der Pfanne lassen. So ist das Fleisch auch innen durch.

Auf die Burgerbuns (gekauft) kam Senf, dann Salat, dann Avocado, dann das Fleisch, dann Cheddar und dann Tomaten.

Verpackung und Versand bei MyLocalMeat

Sehr erfreut durfte ich feststellen, dass die Materialien so nachhaltig wie möglich sind. Zur Isolierung dient Stroh anstelle von Styropor. Und das Stroh ist so unbehandelt, dass man es weiterverwenden kann. zum beispiel für den hasenstall, zum Basteln, für Osterkörbchen oder Weihnachtskrippen oder es kommt einfach in den Biomüll.

Das Fleisch ansich ist Vakkumversiegelt, das dürfte uns allen klar sein, dass da kein Bienenwchstuch möglich ist, sondern wir Plasikt brauchen. Trotzdem hält es sich in vertretbaren Maßen und hier ist ein Beispiel, wie ihr mit der Verpackung umgehen könnt: https://mylocalmeat.de/verpackung-und-versand/

Eins bitte ich zu beachten! Es wird IMMER Mittwochs versendet. Also nicht am Donnerstag bestellen und zum Wochenende das Fleisch erwarten. Vielleicht wird das noch geändert, aber dazu müssen wir viel bestellen, dass sich das lohnt. Aporopos lohnen: Die Metzger verschicken alle selbst. Also wenn Ihr bei verschiedenen metzgern bestellt, dann habt Ihr auch mehr Versandkosten. Aber es möchte halt auch jeder UPS-Fahrer bezahlt werden.

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Fazit:

Qualitativ hochwertig, sehr lecker und nicht teurer als bei einem guten Metzger.

Wenn Ihr bei www.mylocalmeat.de bestellt, dann lasst mich wissen, wie es Euch geschmeckt hat!

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Von |2020-09-14T09:41:53+02:00September 11th, 2020|Allgemein, Darmgesundheit, Saras Artikel, Themenmonat September|0 Kommentare

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