Elektrosmog im Kinderzimmer

Weil man es so gut wie nicht spürt und es (bei den meisten zumindest) nicht weh tut, wir dem Elektrosmog im Kinderzimmer auch heute noch nur recht wenig Beachtung geschenkt. Allerdings sind die Forschungsergebnisse eindeutig: Elektrosmog ist gesundheitsschädlich, ganz besonders empfindlich sind Kinder.Und was steht da meist neben dem Bett? Elektrogeräte….

Vom Babyfon zum Handy

Elektrizität geht immer auch mit Magnetismus und anderen Feldern einher, die man heute eindeutig messen und nachweisen kann. Auch unser Körper arbeitet mit Elektrizität und den dazugehörigen Feldern. Wir messen das am Herzen als EKG und im Gehirn als EEG. Dummerweise ist das, was in unserem Körper passiert viel schwächer als das, was da von außen auf uns einprasselt.

Dass unser Körper auch auf Magnetfelder reagiert, macht sich die Medizin ebenfalls zu Nutze. So werden beispielsweise die Bilder im MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie) dadurch erzeugt, dass unsere Moleküle unterschiedlich auf künstliches Magnetfeld reagieren.

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Kinder reagieren empfindlich auf Elektrosmog im Kinderzimmer

Wenn unser Körper also selbst Strom und elektrische Ladungen benutzt, um zu funktionieren und damit eben auch messbare Magnetfelder erzeugt, dann ist es einleuchtend, dass Magnetfelder und Stromflüsse von außen auch einen Einfluss auf die Funktion des Organismus haben. Wechselnde Magnetfelder erzeugen Schwingungen geladener Teilchen im Körper und diese Bewegung erzeugt Hitze. So können beispielweise Mobilfunkstrahlen Gewebe nicht nur chemisch beeinflussen, sondern messbar erwärmen und Strukturen zerstören.

Schon 2011 hat die Weltgesundheitsorganisation die Strahlung durch WLAN und Handys als potentiell krebserregend eingestuft. Neue Studien in Österreich und Amerika haben in den letzten Jahren gezeigt, dass Kinder besonders stark auf diese Einflüsse reagieren. Deshalb sollte Elektrosmog im Kinderzimmer unbedingt vermieden werden.

Warum gerade bei Kindern?

Das liegt unter anderen daran, dass die Knochen noch recht weich und eher dünn sind. So gelangt die Strahlung mehr oder weniger ungefiltert ins Gehirn. Scans zeigen beispielsweise, dass Handystrahlung viel weiter in den Kopf eines Kindes eindringt als in die Köpfe Erwachsener. Es entstehen durch Elektrosmog und Handy- bzw. WLAN-Strahlung bei Kindern deutlich mehr Schäden.

Das Kinderzimmer als Strahlenquelle

Alle elektrischen Geräte im Zimmer strahlen, viele auch, wenn sie ausgeschaltet sind. Dazu kommen die Leitungen in der Wand. Hier kann ein Netzfreischalter helfen, den man für ganz wenig Geld in den Sicherungskasten einbauen kann. Das Kinderzimmer sollte zur „Elektrogerät-Freien Zone“ erklärt werden. Keine Lichterketten mit ihren extremen Magnetfeldern. Fluoreszierende Sterne sollten es auch tun.

Wenn Sie ein Babyfon im Kinderzimmer für wichtig halten, dann sollte es so weit weg vom Kind wie möglich platziert werden. Die Strahlung nimmt mit der Entfernung deutlich ab. Radiowecker und Handy haben im Schlafzimmer überhaupt nichts zu suchen. Es gibt dafür reichlich Gründe. Ein batteriebetriebener Wecker oder gleich ein richtig altmodischer mechanischer Wecker zum Aufziehen sind unschädlich.

Die Nacht ist zum Schlafen da

Der Nachtschlaf ist besonders bei Kindern so wichtig, da sie dort regenerieren und auch wachsen. Nachts wird besonders viel Wachstumshormon produziert. Diese komplexen Steuerungen werden durch die E-Smog-Strahlung gestört. Die Folge sind alle möglichen Beschwerden bis hin zu dauerhaften Krankheiten. Und wenn Ihr das alles nicht glauben könnt, dann fragt man die zunehmend größer werdenden Zahl von sogenannten elektrosensiblen Menschen.

Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen gehören mit zu den häufigsten Beschwerden durch Elektrosmog. Aber auch Störungen des Immunsystems sind sehr oft zu beobachten. Besonders dann, wenn wir zur Ruhe kommen sollen, stören uns diese Felder besonders. Und unsere Kinder brauchen eben noch mehr Schlaf als wir – und damit auch noch mehr Ruhe und Erholung. Also weg mit Elektrosmog im Kinderzimmer.

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Auch das Bett kann eine Störzone sein. Das würde uns hier aber zu weit führen. Deshalb verlinken wir euch hier einen Text aus dem Newsletter eines bekannten Hamburger Arztes. Er beschäftigt sich ausführlich mit dem Risiko „Federkernmatratze“. Ganz ähnliches gilt übrigens auch für Wasserbetten.

Und hier haben wir noch einen interessanten Artikel zum Thema “Kinder und Handynutzung”.

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